Repertoire

Wir freuen uns,

  • wenn wir unsere Zuhörer beim Gospel „Glorious“ mit Samba-Rhythmen aus den Kirchenbänken reißen und zum Tanzen bewegen,
  • wenn wir beim a-capella-Stück „Viva la vida“ unsere gewohnte Aufstellung auflösen und uns unter unser Publikum verteilen,
  • wenn wir beim Stück „Africa“ von Toto mit einfachsten Mitteln ein Gewitter hervorzaubern.

Zum Repertoire von ’n Joy gehören Gospel and more:

Klassische und moderne Gospels, Salsa-Rhythmen, Pop-Songs wie „Somebody to love“ von Freddie Mercury,  afrikanische Klänge wie „In the garden“ von Bobby McFerrin, irische Folksongs wie „Lord of the dance“ oder „Baba Yetu“, das Vaterunser auf Kisuaheli. Mal klingt das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel in einer vielschichtigen, energiegeladenen Version, mal klingt es verhalten und gebrochen wie in der Version von Leonard Cohen.

Wir begleiten Sie auf eine Reise rund um die Welt mit Liedern aus Frankreich, dem Baskenland, Schweden, Südafrika, Nordamerika und Irland und schließlich zurück in die Heimat mit dem „Stammbaum“ von Bläck Fööss. Dabei liebt es der Chorleiter und Komponist Johannes Weiß unterschiedlichste Stilrichtungen zu einem besonderen Arrangement verschmelzen zu lassen wie in dem französischen Madrigal „Tourdion“ in dem sich das Trinklied „Sieben Tage lang“ eingeschlichen hat.

Über Gospel
Der Begriff Gospel leitet sich aus dem altenglischen Begriff „godspel“ ab und bedeutet übersetzt „gute Nachricht“, was auf Griechisch wiederum „Evangelium“ bedeutet. Gemeint ist jene christliche afroamerikanische Stilrichtung der Musik, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Negro Spiritual sowie Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat.

Das Spiritual entstand aus den Gesängen der afrikanischen Sklaven in den USA, die auf den Baumwollplantagen für ihre weißen Herren hart arbeiten mussten. In ihre alten afrikanischen Gesangstraditionen mischten sie Elemente und Texte vom biblischen Glauben, den sie auf dem neuen Kontinent kennen lernten. Zwischen den Zeilen der biblischen Texte kann man den Protest gegen die Sklaverei herauslesen, z.B. bei „Go down Moses“ oder „Wade in the Water“.

Gospel-Music gibt es seit etwa Ende der 60er Jahre des 19. Jahrhunderts, als die Sklaverei in den USA abgeschafft wurde. Zum Gesang wurden jetzt auch Instrumente wie Klavier, Tamburin und später dann Hammond-Orgel, elektrische Gitarre und Drums benutzt.