Aktuelles

Der Advent beginnt mit den Weihnachtskonzerten von `n Joy

Am ersten Adventswochenende 2017 läutet der Gospelchor der evangelischen Gemeinde Bad Honnef ’n Joy die Adventszeit mit seinen drei traditionellen Konzerten in der Erlöserkirche ein. Unter dem Motto „You’re the voice“ präsentiert der Chor am Freitag (01. Dezember) und Samstag (02. Dezember) um jeweils 19:30 Uhr und am Sonntag (03. Dezember) um 17 Uhr erneut ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm.

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Wer ’n Joy kennt, weiß, dass er immer mit Überraschungen rechnen muss, so auch in diesem Jahr. In afrikanische Klänge mischen sich plötzlich bekannte heimische Weihnachtslieder. Mal darf der Zuhörer in ruhigen, romantischen Klängen schwelgen und wird im nächsten Moment durch schwungvollen Gospel von den Bänken gerissen. Der Chorleiter Johannes Weiß schafft es, mit seinen liebevollen und mutigen Arrangements auch kölsche Töne in die Kirche zu bringen und Pop-Songs aus aller Welt in den weihnachtlichen und religiösen Kontext zu stellen.  Neben der bewährten erstklassigen Band, die das Konzert begleitet, bekommt der Chor erstmalig Verstärkung von einigen Streichern aus dem Bad Honnefer Orchester Collegium musicum.

Wichtig für Konzertbesucher: Einlass in die Kirche ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Es gibt keine Eintrittskarten. Aus Sicherheitsgründen ist die Zahl der Zuhörer in der Kirche leider begrenzt.

Bässe gesucht

’n Joy braucht männliche Verstärkung bei den tiefen Tönen. Der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde in Bad Honnef sucht kurzfristig ein bis zwei männliche Bassstimmen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis Ende Juni an uns (info@njoy-bad-honnef.de). Noch vor den Sommerferien in NRW werden alle Interessenten zu einer Einzelprobe im kleinen Kreis eingeladen. Die Neuaufnahme erfolgt dann so bald wie möglich.

´n Joy tritt bei Bonner Demo „puls of europe“ auf

Bad Honnef (30.4.17) Der Gospelchor `n Joy macht sich für Europa und offene Grenzen stark. Der Chor trat am Sonntag auf dem Bonner Marktplatz bei der Demonstration „pulse of europe“ auf. Die 40 Sängerinnen und Sänger warben bei herrlichem Frühlingswetter unter anderem mit dem „Stammbaum“ der Bläckföös für Vielfalt und ein friedliches  Zusammenleben.

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Mit einem von Chorleiter Johannes Weiß arrangierten französisch-niederländischen Trinklied unter dem Titel „tourdion“ spielten sie zudem auf die französischen Präsidentschaftswahlen an, die am kommenden Sonntag in die Stichwahl gehen. „Da soll der Krieg nie wieder sein / wir halten zusammen / keiner bleibt allein / wir gehen zusammen / nicht allein“ heißt es in dem Stück mit Blick auf Europa.

Der Auftritt fand wenige Tage nach dem 80. Jahrestag der Bombardierung der baskischen Stadt Guernica durch deutsche Truppen (27. April 1937) statt. `n Joy hatte 2015 Guernica und das dortige Friedensmuseum besucht. Bei einem Konzert in der  dortigen Kirche hatte der Chor für Frieden und Versöhnung geworben.

„Pulse-of-europe“- Demonstrationen gibt  es jeweils sonntags inzwischen in mehr als 100 Städten in insgesamt achtzehn europäischen Staaten. Ziel ist es,  der durch Populisten verbreiteten negativen Europa-Stimmung etwas entgegenzusetzen und deutlich zu machen, dass die Mehrheit der Bürger hinter Europa und seinen Erfolgen steht.

 

Gospelchor spendet 1.000 Euro für Oase

Bad Honnef. Der Bläck-Fööss-Song „Unser Stammbaum“ ist in den vergangenen Monaten so etwas wie ihre Hymne geworden. Doch der Gospelchor `n Joy der evangelischen Kirchengemeinde in Bad Honnef  will nicht nur das  Lob der Vielfalt singen, sondern auch etwas dafür tun. 1.000 Euro aus den Einnahmen der Adventskonzerte vom vergangenen November hat der Chor  jetzt dem „Ökumenischen Netzwerk Integration“ gespendet. Das Geld soll dem Begegnungszentrum „Oase“ und seinen Integrationsprojekten zu Gute kommen.

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Bei einer Chorprobe im evangelischen Gemeindezentrum überreichte Chorleiter Johannes Weiß den Scheck an den Vorsitzenden des Netzwerks, Hans-Joachim Ewald, und den stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Kollritsch. Ewald zeigte sich hoch erfreut und machte deutlich, dass das Netzwerk gerade jetzt auf Spenden angewiesen sei. In den kommenden Monaten müsse entschieden werden, ob ausreichende finanzielle Mittel vorhanden seien, um den Mietvertrag für die Oase verlängern zu können. Ewald bedauerte, dass es mittlerweile nur noch sehr wenige private Spenden für die Flüchtlingsarbeit in Bad Honnef gebe.

 

„Shine a light“ – musikalischer Apell für mehr Menschlichkeit

Unter dem Motto „Oh freedom“ traffen sich am 1. April die Berliner Gesangsikone Jocelyn B. Smith und der Bad Honnefer Gospelchor ´n Joy zu einem ganz besonderen musikalischem Highlight im Kursaal, dem größten Festsaal der Badestadt.

Jocelyn B. Smith ist bekannt für ihre außergewöhnliche Bühnenpräsenz und ´n Joy für sein Temperament und die überspringende Lebensfreude – was für eine vielversprechende Kombination! Jocelyn B. Smith hat an diesem Abend außerdem den Shine-A-Light-Titel an verdiente Honnefer Bürger verliehen, die sich für Recht, Gerechtigkeit und mehr Menschlichkeit in unserer Welt einsetzten.

 

Benefizkonzert in der Emmauskirche, Heisterbacherrott am 18. März 2017

„Nicht nur in ganz Deutschland sondern auch international bekannt ist dieser Gospel-Chor aus Bad Honnef…..“  

So beginnt die sichtlich stolze Konzertankündigung der Stiftung „Unsere Gemeinde – kirchliches Leben im Siebengebirge“ auf ihrer Homepage. Die Sängerinnen und Sänger vom Chor ´n Joy sind nicht weniger stolz eine so herzliche Einladung zu bekommen und freuen sich darauf, die Zuhörer in Heisterbacherrott mit ihren Liedern, ihrer Lebensfreude und Temperament zu begeistern. Für das Benefizkonzert hat der Chorleiter Johannes Weiß passend zur Ankündigung ein internationales Programm zusammengestellt, welches zum Mitklatschen oder Mitsingen, Träumen, Nachdenken, ja sogar zum Tanzen oder einfach nur Zuhören anregt.

´n Joy startet Konzertsaison 2017 in Asbach

Bad Honnef (22.2.17) Der Gospelchor ´n Joy aus Bad Honnef blickt auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr 2016 zurück, das mit seinen Adventskonzerten einen wunderbaren Abschluss genommen hat. Nach ein paar Wochen Verschnaufpause sind die Stimmen nun wieder geölt und die Vorfreude auf eine neue Konzertsaison groß.

Zum Auftakt bietet ´n Joy am Samstag, den 11. März im Bürgerhaus in Asbach wieder eine bunte Mischung von „Gospel and more“. Die Zuhörer erwartet bei dem Konzert, das vom Lions-Club Rhein-Wied veranstaltet wird, ein internationales Programm aus Gospel, Soul, Filmmusik und Folk sowie modernen Versionen klassischer Stücke. Unter dem Motto „Come together“ lädt n Joy zu einer Reise durch Europa ein und wirbt damit zugleich für Vielfalt und das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen.

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Mit einem ihrer Leitmotive „Wir helfen wo wir leben“ spendete der Lions-Club den Reinerlös dieses Konzertes an die Albert-Schweizer-Schule in Asbach.

Wagnis geglückt: Drei mal volles Haus bei `n Joy

Bad Honnef (28.11.16) Power-Gospels und zarte Weihnachtsklänge: Unter dem Titel „True colors“ hat der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Bad Honnef am ersten Adenventswochenende wieder drei begeisternde Konzerte gegeben.

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Noch schnell die Lidschatten überprüfen oder mit dem Lippenstift das Makeup aufbessern. Noch schnell einen Schluck Wasser trinken oder den Gürtel weiter machen, damit die Töne gut klingen. Gespannte Ruhe vor dem Auftritt. Eben noch hat Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann im Kreis der Sängerinnen und Sänger ein kurzes Gebet gesprochen und den Chor motiviert, den Menschen zum Lob Gottes Freude zu bereiten. Und dann geht aus raus auf die Bühne in der Erlöserkirche in Bad Honnef.

Wieder drei Adventskonzerte mit `n Joy. Wieder lange Schlangen vor den Kirchentüren und dreimal vollbesetztes Haus. Das macht Mut. Und wieder einmal war die Zeit bis zum ersten Advent – gefühlt – viel zu kurz, um all die neuen Songs perfekt zu beherrschen. Hoffentlich leisten wir uns keine Aussetzer. Hoffentlich kommt das Programm beim Publikum gut an. Und hoffentlich werden wir den Erwartungen gerecht. Ein Wagnis, jedesmal.

Jedes Konzert ist anders – und jedes Publikum auch. Mal ist es zurückhaltend, und der Chor muss kämpfen. Und mal merkt man schon nach dem ersten Lied: Heute geht es ab.

2016 steht das Programm unter dem Titel „True colors“. Der gleichnamige Song von Cyndi Lauper aus dem Jahr 1986 ermutigt jeden dazu, seine eigenen Farben und Werte zu leben. „Habe den Mut, dich so zu zeigen, wie du wirklich bist“, so erklärte Chorleiter Johannes Weiß die dahinter liegende Botschaft.

Farbenfroh und vielfältig sollten auch die übrigen Titel sein, die die 70 Sängerinnen und Sänger aufführten: Da war Beatrice Nini, die im Medley „La Mer“ an den diesjährigen musikalischen Austausch des Chores mit der Partnerstadt Berck sur Mer erinnerte. Ein Wagnis und eine große persönliche Freude zugleich: Denn Nini hat französische Wurzeln. Und weil die blinde Sängerin die Gesten von Chorleiter Johannes Weiß nicht sehen kann, war sie darauf angewiesen, dass Mit-Sopranistin Mila Vreden Bascon ihr den Takt auf den Rücken klopfte.

Und da war Anthony Afonso, der aus Simbabwe stammt und erst seit acht Monaten in Bad Honnef lebt und seit vier Monaten den Chor bereichert:  Mit der Musik Tracy Chapmans aufgewachsen – seine Mutter war glühende Verehrerin der Singer-Songwriterin – gab das Energiebündel den Song „Talking about a revolution“ zum besten. Ein Song, der für viele auch mit der Freilassung von Nelson Mandela verbunden ist.

Gänsehautgefühl kam auf, als Solistin Claudia Popat mit dem englischen Weihnachtscarol „First Noel“ und ihrer samtigen Stimme die  Herzen zum Schmelzen brachte. Mit einer Schüppe Dreck in der Stimme präsentierte Julia Meißner das traditionelle Gospel „Wade in the Water/ Joshua fit the battle of Jericho“. Andrea Iser-Schuldenzucker gab John Lennons „Imagine“ zum Besten, und Stefanie Weinz animierte das Publikum mit „Amazing Grace“ zum Mitsingen.

Überhaupt hatten die leisen, nachdenklichen Klänge und Töne in diesem Jahr mehr Gewicht. Mit Blick auf das bevorstehende Luther-Jahr präsentierte der Chor etwa das aus der Feder des Reformators stammende Weihnachtslied „Vom Himmel hoch“ – allerdings von Johannes Weiß mit afrikanischen Klängen aufgelockert. Richtig weihnachtlich wurde es auch mit „Ich steh an Deiner Krippe hier“.

Damit es dann nicht zu rührselig wurde, präsentierte eine leicht gealterte Boygroup das ausgelassene „A place in the Choir“ – jedes Tier und jeder Mensch kann singen, egal ob unter der Dusche oder gemeinsam im Chor. Und bei „Let It Snow“, im Duett gesunden und getanzt von Thomas Heyer und Ruth Zimmermann und unterstützt von den snow-girls, ließ eine Discokugel Lichtflocken vom blau getränkten Kirchendach rieseln, während im Hintergrund eine Papierkugel-Schneeballschlacht ausbrach. Zum abgerundeten Konzerterlebnis wurde der Abend auch, weil die evangelische Jugend anschließend im Innenhof noch Glühwein, Brezel und Würstchen anbot.

Jetzt ist es geschafft: Die Adventskonzerte 2016 sind Geschichte. Bei den Sängerinnen und Sängern von `n Joy löst das zwiespältige Gefühle aus. Da ist die Erleichterung, nicht mehr zwei Abende pro Woche proben und zusätzlich bei der Fahrt zur Arbeit oder beim häuslichen Kochen die Lieder üben zu müssen. Und da ist Wehmut, dass diese begeisternden Konzerte vorbei sind, die Freude über den Beifall, der Rausch des gemeinsamen Singens und das Gemeinschaftsgefühl. Aber das nächste Weihnachtsfest kommt – ganz bestimmt.

 

Wieder drei Weihnachtskonzerte mit Gospelchor `n Joy

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Bad Honnef (10.10.2016).  Unter dem Motto „True Colors“ lädt der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Bad Honnef „`n Joy“ wieder zum Adventskonzert ein. Erstmals finden die stimmungsvollen Darbietungen in der Erlöserkirche in diesem Jahr am ersten Adventswochenende statt – und zwar am Freitag (25. November) und Samstag (26. November)  jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag (27. November) um 17.00 Uhr.

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Die 80 Sängerinnen und Sänger haben erneut ein umfangreiches neues Programm erarbeitet: Geboten werden traditionelle Gospel, Pop-Songs, Jazz-, Folk- und Swingmusik. In mehreren Arrangements hat Chorleiter Johannes Weiß bekannte weihnachtliche Klänge aus Deutschland mit ungewöhnlichen Rhythmen  angereichert.  Das sphärische „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ etwa wird durch afrikanische Klängen ergänzt und verfremdet.

Wichtig für Konzertbesucher: Einlass in die Kirche ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Es gibt keine Eintrittskarten. Der Chor weist noch einmal darauf hin, dass nach der Love-Parade-Katastrophe von Duisburg die Sicherheitsvorkehrungen für Konzerte verschärft worden sind und deshalb die Zahl der Zuhörer in der Kirche streng begrenzt ist.

 

 

Merkel fordert zum gemeinsamen Musizieren zu Weihnachten auf

Schwerin (22.10.16) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum gemeinsamen Musizieren zu Weihnachten aufgerufen. Gefragt sei mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit den christlichen Wurzeln, sagte sie bei einem Parteitag in Mecklenburg-Vorpommern mit Blick auf die AfD und die Debatte um das christliche Abendland.

„Wir sind die Partei mit dem C im Namen“, sagte die Kanzlerin. Wie viele sängen bei der CDU-Weihnachtsfeier eigentlich noch christliche Lieder, fragte sie. Unter dem Gelächter der Delegierten fügte Merkel hinzu: „Was bringen wir unseren Kindern und Enkeln bei?“ Sie schlug vor, Liederzettel zu kopieren und jemanden aufzutreiben, der Blockflöte spielen kann. „Ich meine das ganz ehrlich. Sonst geht uns ein Stück Heimat verloren.“

 

Bercker  Chor auf Gegenbesuch – Konzert in Rhöndorf

Bad Honnef (19.9.2016) Zum 40. Geburtstag der Städtepartnerschaft zwischen Bad Honnef  und Berck sur Mer lädt der Gospelchor der evangelischen Kirche „ `n Joy“ zu einem Sonderkonzert in die Rhöndorfer Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung ein. Gemeinsam mit dem Bercker Chor Croqu’notes präsentiert `n Joy am Samstag (24.  September) ab 16 Uhr eine  bunte Mischung aus Gospel, modernen Adaptionen klassischer Stücke, Pop-Songs und Weltmusik. Der Eintritt ist frei.

Eigens für das Jubiläum hat Chorleiter JohannesWeiß ein Medley aus bekannten französischen Liedern arrangiert. Es enthält nicht nur das Chanson „La Mer“ des französischen Liedermachers Charles Trenet, sondern auch Melodien aus dem populären Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Darunter auch der Welthit „Cerf-volant“, der in sehnsüchtigen Worten und Tonfolgen den Flug eines Drachens beschreibt.

Auch am offiziellen Festakt zum Partnerschaftsjubiläum am Samstagmorgen im Kursaal werden beide Chöre beteiligt sein. Croqu’notes reist mit rund 40 Sängerinnen und Sängern aus Berck an. Bereits im Mai hatten beide Chöre in Berck zusammen ein Konzert gegeben.

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Drachenflug und La Mer:  ’n Joy in Berck

Bad Honnef (22.5.2016) Breiter Strand, Wolkenformationen über dem Meer, Sonne. Und ein paar Freizeitsportler, die ihre Drachen  in den Wind stellten und sie zu bändigen versuchten.  So präsentierte sich Bad Honnefs Partnerstadt Berck sur Mer an der französischen Kanalküste am vergangenen Wochenende den Mitgliedern von  `n Joy

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Für solche Situationen hatten die 60 Sängerinnen und Sänger des Gospelchores die richtigen Lieder im Gepäck. Zum 40-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Berck intonierten sie eigens ein Medley aus bekannten französischen Liedern, das Chorleiter Johannes Weiß arrangiert hatte. Es enthält nicht nur das Chanson „La Mer“ des französischen Liedermachers Charles Trenet, sondern auch Melodien aus dem populären Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Darunter auch der Welthit „Cerf-volant“, der in sehnsüchtigen Worten und Tonfolgen den Flug eines Drachens beschreibt.

Zusammen mit dem Bercker Chor Croqu’notes veranstaltete ´n Joy am Samstagabend ein Konzert in der Kirche der Partnerstadt.  Gemeinsam intonierten die beiden Chöre die hymne des fraternisés, ein Antikriegs-Song aus dem 2005 in die Kinos gekommenen Film „Merry Christmas“. Er erinnert an eine Begebenheit aus dem Ersten Weltkrieg, als deutsche und britische Soldaten am 24. Dezember 1914 spontan die Waffen niederlegten, gemeinsam Weihnachtslieder sangen und im Niemandsland sogar zusammen Fußball spielten.

Immer wieder wurde auf die deutsch-französische Freundschaft und Europa angestoßen. Neben den beiden Nationalhymnen erklang auch die Europa-Hymne beim Festakt zum Jubiläum. „Mein Kopf und mein Herz sind noch voll von den vielen schönen Momenten, die wir zusammen geteilt haben“, schreibt der Bercker Chorleiter Alain in einer Mail an den Chor. „Die Erinnerung zaubert mir ein großes Lachen ins Gesicht.“ Auch für ‘n Joy war es ein unvergessliches Erlebnis. Nicht nur der Sand in Schuhen, Taschen und Hosen erinnert an dieses schöne Wochenende.

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`n Joy fährt mit zur Jubiläumsfeier nach Berck

Bad Honnef (9.5.2016) `n Joy freut sich auf einen Frankreich-Besuch. Rund 60 Sängerinnen und Sänger fahren vom 20. bis 22. Mai mit ins Département Pas-de-Calais an der französischen Kanalküste und nehmen an den Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Bad Honnef und Berck-sur-Mer teil.

Auf dem Programm des Jubiläumstreffens stehen ein offizieller Empfang, ein Festessen, Veranstaltungen am Strand und in der Stadt. Zusammen mit dem Chor Croqu’notes veranstaltet ´n Joy am Samstagabend ein Konzert. Geplant sind dabei auch zwei gemeinsame Lieder, unter anderem die hymne des fraternisés, ein Antikriegs-Song aus dem 2005 in die Kinos gekommenen Film „Merry Christmas“. Er erinnert an eine Begebenheit aus dem Ersten Weltkrieg, als deutsche und britische Soldaten am 24. Dezember 1914 spontan die Waffen niederlegten, gemeinsam Weihnachtslieder sangen und im Niemandsland sogar zusammen Fußball spielten.

Zwei männliche Tenöre gesucht

`n Joy braucht wieder Verstärkung. Der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde in Bad Honnef sucht zwei männliche Tenorstimmen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis Ende März an uns (info@njoy-bad-honnef.de). Nach den Osterferien werden alle Interessenten zu einer Einzelprobe im kleinen Kreis eingeladen. Die Neuaufnahme erfolgt zum 1. Mai 2016.

Rangliste der Trauerhits – Time To Say Goodbye an der Spitze

„Näher, mein Gott, zu dir“ sollen die todgeweihten Musiker der Kapelle auf der „Titanic“ gespielt haben – bis die kalten Wogen über dem Schiff zusammenschlugen. Für viele Angehörige, die heute eine Trauerfeier vorbereiten, wäre das wohl zu fromm. Bei der Auswahl spielen moderne Popsongs eine immer größere Rolle. Mancher Pfarrer tut sich schwer damit..

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Folgerichtig ist von einer „Hitliste“ und von „Trauerhits“ die Rede, wenn das Internetportal bestattungen.de jeweils zum Jahresbeginn eine Rangfolge der beliebtesten Beerdigungsmusik vorstellt. „Highway to Hell“ von AC/DC ist 2015 ebenso wenig vertreten wie „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin oder „Spiel mir das Lied vom Tod“ aus dem gleichnamigen Western.

In diesem Jahr, so das Internetportal, das nach eigenen Angaben einige Hundert Bestatter befragt hat, geht der musikalische Trend auf Trauerfeiern zum deutschsprachigen Hit. Das liegt auch an Sarah Connor, die mit „Das Leben ist schön“ auf Platz vier der „Top Ten“ landete. Außergewöhnlich dabei: Connor thematisiert in ihrem ersten deutschsprachigen Hit ihre eigene Trauerfeier. „Ich will keine Trauerreden, ich will keine Tränen sehen“, heißt es. „Ich will, dass ihr feiert, ich will, dass ihr tanzt.“

Platz sechs belegt der österreichische Mundart-Künstler Andreas Gabalier, der in „Amoi Seg‘ Ma Uns Wieder“ den Suizid seines Vaters und seine Trauer darüber verarbeitet. Einen Platz dahinter findet sich Herbert Grönemeyer mit „Der Weg“ und der Zeile „Ich trage dich bei mir / Bis der Vorhang fällt“.

An der Spitze hält sich der englisch gesungene Klassiker „Time To Say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli. Er war schon 2013 die Nummer eins bei Trauerfeiern und ist nach einem sechsten Platz im Folgejahr jetzt wieder oben angekommen. Das „Ave Maria“ von Franz Schubert belegt Rang zwei. Als zweites Klassik-Stück konnte sich Johann Sebastian Bachs „Air“ auf Rang zehn platzieren. Auch der Rest ist fast schon klassisch: Elton John mit „Candle In The Wind“ (3), Frank Sinatras „My Way“ (5), „I Will Always Love You“ (8) von Whitney Houston und „Only Time“ (9) der irischen Musikerin Enya.

Die Trauernden wünschten sich zunehmend Lieder, die sich direkt auf den Verlust eines geliebten Menschen bezögen, analysiert bestattungen.de. Angehörige wollten Trauerfeiern zunehmend sehr individuell gestalten – sowohl mit Blick auf Musik und Texte als auch auf die Auswahl der Särge und Urnen, sagt Pressesprecherin Anja Rohde.
Bestattungen.de bezieht sich mit seiner Umfrage insbesondere auf Trauerfeiern, die von den Bestattern selber gestaltet werden. Doch auch bei kirchlichen Beerdigungen gibt es einen Trend zu immer individuellerer Gestaltung, sagt Wolfgang Bretschneider, Präsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes, des Dachverbands für katholische Kirchenchöre und Kirchenmusiker. „Die individuellen Wünsche nehmen auch bei konfessionellen Beerdigungen immer mehr zu“, sagt er und verweist auf die nachlassende Kirchenbindung und das sinkende Verständnis für christliche Glaubensinhalte sowie das Liedgut der Gesangbücher.

Für manchen Pfarrer eine schwierige Gratwanderung: Insbesondere, wenn Angehörige sich bei ihren musikalischen Vorstellungen auf Wünsche des Verstorbenen berufen, sind die Erwartungen hoch. Sensibilität ist gefragt. Doch andererseits stimmt so mancher Popsong nicht gerade mit religiösen Vorstellungen von Tod und Auferstehung überein.
Bretschneider empfiehlt den Kompromiss: Einerseits sollten die Kirchen ihre eigenen Werte und Glaubensvorstellungen nicht verraten. Es gebe gute religiöse Lieder in den Gesangbüchern, die sich mit den Fragen und Nöten des modernen Menschen auseinandersetzten, sagt er und verweist auf Lieder des niederländischen Dichters Huub Oosterhuis.

Andererseits sollten die Wünsche der Trauernden ernst genommen werden, wenn man sie nicht vor den Kopf stoßen wolle, rät der Hochschullehrer für Musik- und Liturgiewissenschaft. „Beerdigungen sind für die Menschen da.“ Pfarrer sollten sich deshalb mit den Texten der gewünschten Lieder auseinandersetzen und sie in ihre Predigten einbauen. „Einfach die eigenen Vorstellungen durchsetzen, das funktioniert nicht mehr.“

Erstes Konzert des neuen Jahres in Wachtberg-Pech

Noch sind die adventlichen Konzerte in guter Erinnerung, da schickt sich die Bad Honnefer Gospelchor `n Joy zum ersten Gospelkonzert des neuen Jahres an. Am Sonntag (17. Januar) begibt sich der Chor der evangelischen Kirchengemeinde auf die linke Rheinseite und tritt in Wachtberg-Pech auf. Das Konzert in der dortigen Gnadenkirche (Am Langenacker 12) beginnt  um 17.00 Uhr und steht unter dem Motto „Sing to the world“. Der Eintritt ist frei.

Geboten wird eine bunte Mischung aus modernen Adaptionen klassischer Stücke ( Nearer My God To Thee), Pop-Songs (Man In The Mirror) und Weltmusik (The Sky And The Dawn; Parting Glass). Zu hören sind deutsche, spanische, schottische und afrikanische Klänge.

Ohrwürmer können grausam sein

Der Gemeine Ohrwurm ist ein Fluginsekt. Von der Antike bis in die frühe Neuzeit hinein wurden die Tiere pulverisiert als Medizin gegen Ohrkrankheiten und Taubheit verabreicht. Weit weniger nützlich ist der musikalische Ohrwurm, der dem Hörer quasi ins Ohr kriecht.

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„Ich summ den ganzen Tag das immer gleiche Lied, es sitzt in meinem Kopf und geht nicht weg“, heißt es im Ohrwurm-Song der Kölner A-Capella-Gruppe Wise Guys. „Hab alles ausprobiert, damit es sich verzieht, doch leider hat das alles keinen Zweck.“

Gerade in der Weihnachtszeit schlagen die penetranten Ohrwürmer zu. Heike Gaupp singt im Gospelchor „’n Joy“ in Bad Honnef, der alljährlich am Zweiten Advent drei Konzerte gibt. Im November beginnt die heiße Probenphase. Manche Stücke verfolgen die Sopran-Sängerin dann bis in die Träume. „Das treibt mich an den Rand des Wahnsinns.“ Ohrwürmer können grausam sein.

Besonders häufig sind Ohrwurm-Attacken in der Adventszeit. Auf Weihnachtsmärkten und in Kaufhäuser dudeln so eingängige Songs wie „Last Christmas“, „Feliz Navidad“, „Wonderful Dream“ und „Christmas in my heart“. Als „riesige Umweltverschmutzung“ bezeichnet Rolando Villazon (43), mexikanisch-französischer Startenor, diese Praxis. Advents- und Weihnachtslieder könnten Menschen in einen Geist des Teilens und Umarmens versetzen. Doch den Dauerschleifen in den Kaufhäusern sei man wehrlos ausgeliefert. Das sei „einfach unerträglich“.

Doch wie kommen Ohrwürmer in die Köpfe? Und vor allem: Wie kommen sie wieder heraus? „Ohrwürmer sind musikalische Zwangsgedanken, halten aber das Hirn wach“, sagt Christoph Reuter, Musikwissenschaftler der Uni Wien. Und Jan Hemming, Musikwissenschaftler und Ohrwurmforscher von der Universität Kassel, vermutet, dass das Gehirne die Endlosschleifen bevorzugt dann produziert, wenn es sich langweilt. Nach seinen Untersuchungen entstehen Ohrwürmer zu mehr als 70 Prozent in Alltagssituationen wie Abwaschen und Aufräumen beziehungsweise in Leerlauf- und Wartephasen.

Ist ein Zuhörer mit einem bestimmten Titel gut vertraut, so erhöht dies die Chancen des Musikstücks, zum Ohrwurm zu werden. In einer Versuchsreihe am Kasseler Institut für Musik zeigte sich, dass zwei Drittel der Stücke, die sich bei den Probanden zum Ohrwurm entwickelten, bei den Betroffenen bereits bekannt und beliebt waren.

Pure Wiederholung reicht aber nicht aus, um das Gehirn zu infizieren. „Das Auftreten eines Ohrwurms ist immer unwillkürlich“, erklärt Hemming. Ein Musiker kann ihn nicht planen, ein Musikkonsument kann ihn nicht vorhersehen. Manchmal stellt sich die akustische Endlosschleife im Kopf schon nach einmaligem Hören ein, manchmal erst nach Tagen. Ebenso unmöglich zu kalkulieren ist die Dauer. Bei der Untersuchung am Kasseler Institut für Musik berichteten einige Probanden, dass der Ohrwurm nach einigen Minuten verschwand. Manche wurden von der immer wiederkehrenden Melodie im Kopf bis zu drei Wochen heimgesucht.

Hemming verweist darauf, dass professionelle Songwriter gezielt versuchen, eingängige Elemente und Passagen in ihren Liedern einzusetzen. Diese so genannten Hooks sollen den Wiedererkennungswert und so letztlich den Erfolg eines Songs steigern. Drei Faktoren sind wesentlich: Einfachheit, Wiederholung und Überraschung. Eine „Ohrwurmformel“ aber lässt sich daraus nicht ableiten, betont der Kasseler Forscher.

Und wie wird man die klebrigen Lieder wieder los? „Indem man sich auf anderes konzentriert, etwa auf die Steuererklärung, die Hausaufgaben oder andere Musik“, sagt Hemming. Neueste Befunde aus England legen nahe, dass auch das Kaugummikauen helfen kann, um sich abzulenken und die Dauerschleife zu unterbrechen. Der Musikwissenschaftler verweist aber zugleich darauf, dass zwei Drittel aller Ohrwürmer als angenehm empfunden werden. „Unangenehme Ohrwürmer bleiben allerdings stärker in der Erinnerung. Belastend wird die Sache erst, wenn uns der Ohrwurm gar nicht mehr loslässt.“

Weihnachtskonzerte: `n Joy wirbt musikalisch für Vielfalt

WK_2015Es war ein deutliches politisches Statement in bewegten Zeiten: Bei seinen drei vorweihnachtlichen Konzerten hat der Bad Honnefer Gospelchor `n Joy ein Loblied der Vielfalt gesungen und musikalisch für das Zusammenleben ganz unterschiedlicher Kulturen und Religionen geworben.

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Mehr als 1.300 Besucher verfolgten am zweiten Adventswochenende die 13. Ausgabe der drei Konzerte, die unter dem Motto „Sing to the world“ in der evangelischen Erlöserkirche stattfanden. Vor der Kirche bildeten sich wieder lange Schlangen. Nach einem Dreivierteljahr Vorbereitung konnten Chorleiter Johannes Weiß und die 80 Sängerinnen und Sänger ein völlig neues Programm präsentieren: eine bunte Mischung aus weihnachtlichem Liedgut (Es kommt ein Schiff geladen; Most Wonderful Time), modernen Adaptionen klassischer Stücke (But Who May Abide; Nearer My God To Thee), Pop-Songs (Man In The Mirror; Your Song) und Weltmusik (The Sky And The Dawn; Parting Glass).

Am deutlichsten wurde der Chor wohl bei der Aufführung der heimlichen rheinischen Hymne „Unser Stammbaum“ von den Bläck Fööss: Cäsars und Napoleons Truppen, jüdische Kaufleute und Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, türkische und italienische Gastarbeiter, sie alle haben zur Vielfalt des Lebens im Rheinland beigetragen. Mit entsprechendem Engagement könne das auch mit den Flüchtlingen heute gelingen, so Chormitglied Thomas Heyer in seiner Anmoderation.

Dass auch die Religionen einen Beitrag dazu leisten können, zeigte Chris Tomlins „How Great Is Our God“: Auf Russisch, Spanisch, Portugiesisch, aber auch in afrikanischen und arabischen Klängen ließ `n Joy den Lobpreis Gottes erklingen – in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

Mit Wehmut erinnerte der Chor an seine Reise ins spanische Baskenland in vergangenen Juni:  Mit „Txoria txori“, der heimlichen Hymne der nach mehr Unabhängigkeit trachtenden Region, hatten die Honnefer ihr Publikum in Gernika, San Sebastián und Bilbao teils sogar zu Tränen gerührt. Jetzt führten sie den Song, den auch die US-Folk-Ikone Joan Baez interpretiert hat, erstmals in Bad Honnef auf. Chormitglied und Spanisch-Lehrer Lukas Vreden, der die Konzertreise ins Baskenland maßgeblich organisiert hatte, verwies auf die Sehnsucht nach Freiheit, die in dem Gedicht über einen kleinen Vogel laut wird: „Wenn ich Dir die Flügel gestutzt hätte, wärest Du bei mir geblieben. Aber Du wärest kein Vogel mehr gewesen. Und es ist doch der Vogel, den ich liebe.“

Auch der Gospel kam bei den Konzerten nicht zu kurz. Begeisterungsstürme löste Julia Meissners Interpretation von „Operator“ aus, einem Erfolgssong der Vocalgruppe The Manhattan Transfer. Daran wird das „Fräulein vom Amt“ gebeten, so schnell wie möglich eine Telefonverbindung zu Jesus herzustellen.  Weitere Bilder vom Konzert hier

 

Die Macht der Musik
Auf „Wie im Himmel“ folgt Kinofilm „Wie auf Erden“

Er war der wohl bislang erfolgreichste Film aller Zeiten in Schweden: Das Musikfilm-Drama „Wie im Himmel“ eroberte im Jahr 2004 die Herzen des schwedischen Publikums im Sturm und lockte mehr als zwei Millionen Besucher in die Kinos – bei acht Millionen Einwohnern. Auch in Deutschland war die mitreißende Geschichte eines weltberühmten Musikers, der erst in der Arbeit mit dem kleinen Chor seiner schwedischen Heimatgemeinde Erfüllung findet, ein unerwarteter Erfolg mit 1,4 Millionen Zuschauern. Der herzzerreißende Filmsong „Gabriellas Lied“ gehört mittlerweile zum Repertoire vieler Chöre. Dazu erhielt das Werk von Regisseur und Autor Kay Pollak eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester ausländischer Film“.

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Elf Jahre später ist der Himmel auf der Erde angekommen: Regisseur Pollak wehrte sich dem Vernehmen nach lange, bis er die Fortsetzung der Geschichte drehte, die nun am 3. Dezember unter dem Titel „Wie auf Erden“ in die Kinos kommt. Er wehrte sich offensichtlich zu Recht, denn der Nachfolger ist ein etwas müder Abklatsch des Erstlings. Die Figuren sind weithin dieselben, die Geschichte ist vorhersehbar und wiederholt sich.
In einer garstigen Winternacht bringt die quirlige Lena unter widrigsten Umständen zu Hause ihr Kind zur Welt. Der Vater ist Lenas große Liebe, der am Ende des ersten Films an einem Herzinfarkt gestorbene weltberühmte Dirigent Daniel Dareus. Geburtshilfe bekommt die Verkäuferin ausgerechnet vom verzweifelten Pastor Stig, den eine ständig leerer werdende Kirche und Glaubenszweifel zum übermäßigen Alkoholkonsum treiben. Dass das Kirchengebäude morsch und renovierungsbedürftig ist, ist auch ein Symbol für die religiöse Situation in der Gemeinde.
Stig setzt auf Lena: Im Gegenzug zu seiner Hilfe soll sie den Laien-Chor leiten, den Daniel im Vorgängerfilm zu großen Höhenflügen getrieben hat. Zum pompösen Kirchenjubiläum, zu dem sich auch das Fernsehen angesagt hat, soll der Chor dann gleich Georg Friedrich Händels „Messias“ aufführen. Und Lena soll dafür sorgen, dass die Kirche wieder voll wird.
Es wird ein Kampf mit euphorischen Momenten und vielen Rückschlägen: Mit ihrer gewohnt ungestümen, lebensfrohen Art motiviert Lena die im Casting gefundenen Musiker und Sänger zu einem unorthodoxen Auftritt. Als Lena im Vorfeld des Jubiläums durchsetzt, dass alle Sitzbänke aus der Kirche entfernt werden und der Tanzboden zu einer Party ausgerollt wird, greifen Neider und frömmelnde Traditionalisten ein und versuchen zu bremsen. Auch die unbewegliche, verknöcherte Amtskirche tut alles, um den Pfarrer unter Druck zu setzen und ein vermeintlich würdigeres Konzert eines professionellen Chores durchzusetzen. Gut und Böse, Sympathisch und Unsympathisch sind in diesem Film ziemlich eindeutig verteilt.
Wie schon im Vorgängerfilm werden am Chor und den Proben alle möglichen privaten Konflikte aufgehängt: Liebeskummer, Einsamkeit und Vernachlässigung der teilweise kautzigen Haupt- und Nebenfiguren überlagern sich und führen zu Zerreißproben. Ein wenig konstruiert wirkt, was in einem kleinen schwedischen Dorf unter der Oberfläche an Problemen brodelt. Doch klar ist, dass zum Schluss wieder die Botschaft von „Wie im Himmel“ obsiegt: Musik verbindet. Und sie heilt praktisch alle Wunden.

 

Wieder drei Weihnachtskonzerte mit Gospelchor `n Joy

Bad Honnef. Noch internationaler als sonst geht es diesmal zu beim traditionellen Weihnachtskonzert des Gospelchors `n Joy zu. Unter dem Motto „Sing to the world“ lädt der Chor der evangelischen Kirchengemeinde am zweiten Adventswochenende wieder zu drei stimmungsvollen Konzerten in der Erlöserkirche ein.

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Die 80 Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Johannes Weiß haben erneut ein umfangreiches Programm aus Gospel-, Jazz-, Folk- und Swingmusik zusammengestellt.  Geboten werden weihnachtliche Songs, moderne Versionen klassischer Stücke, deutsche, spanische, schottische und afrikanische Klänge.

Erstmals in Bad Honnef bringt der Chor auch die heimliche baskische Hymne „Txoria“ zu Gehör, mit der er bei seiner Reise ins nordspanische Baskenland im Juni viele Sympathien erntete. Als Gegenstück erklingt eine heimliche rheinische Hymne, die sicherlich jeder Konzertbesucher mitsingen kann.

Achtung: Bei der Organisation der Konzerte gibt es zwei wichtige Änderungen. Anders als beim letzten Mal werden diesmal keine Eintrittskarten ausgegeben. Auch der Konzertbeginn am Samstag hat sich geändert: Die Konzerte beginnen am Freitag (4. Dezember) um 19.30 Uhr, am Samstag (5. Dezember) anders als sonst ebenfalls um 19.30 Uhr und am Sonntag (6. Dezember) wie gewohnt um 17.00 Uhr.

Der Chor weist noch einmal darauf hin, dass nach der Love-Parade-Katastrophe von Duisburg die Sicherheitsvorkehrungen für Konzerte verschärft worden sind und deshalb die Zahl der Zuhörer in der Kirche streng begrenzt ist.

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Gospelchor besucht Flüchtlinge

Es sollte ein kleines Zeichen der Solidarität sein: Der Gospelchor `n Joy der evangelischen Kirchengemeinde hat den in Bad Honnef lebenden Flüchtlingen einen musikalischen Willkommensgruß entboten. Rund 40 Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Johannes Weiß und Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann besuchten die Flüchtlingsunterkunft in der Franz-Josef-Schneider-Straße am Sonntagnachmittag (13. September) und brachten neben einigen Songs auch Kaffee und Kuchen mit.

Pfarrer Löttgen-Tangermann betonte in seiner kurzen Ansprache, dass Musik Grenzen zwischen Menschen überspringen helfen könne. Der Chor wolle nicht nur „Goods News“, also „gute Nachrichten“ besingen, sondern sie auch leben. Einer der syrischen Flüchtlinge ergriff spontan das Mikrophon und sang den Chormitgliedern und allen Deutschen ein musikalisches Dankeschön für die Aufnahme und Gastfreundschaft.

 

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Was für emotionale Konzerte:  `n Joy war im Baskenland

Vier Tage lang waren die 60 Sängerinnen und Sänger des Bad Honnefer Gospelchores `n Joy auf ihrer ersten Auslandstour im spanischen Baskenland unterwegs: Bilbao, San Sebastian, Bermeo: Besonders in Gernika, der „heiligen Stadt der Basken“, die Hitlers Bomberflotte 1937 in Schutt und Asche gelegt hatte, kam es zu beeindruckenden Begegnungen.

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Tränen, begeistertes Mitsingen, dankbare Umarmungen: Immer wenn `n Joy  die heimliche baskische Hymne „Txoria“ anstimmte, hatte der Chor die Herzen seiner Zuhörer schon erobert. Ob auf dem Martkplatz von San Sebastian, Europas Kulturhaupststadt 2016, oder beim Besuch eines Cidre-Museums oder auf dem Flughafen von Bilbao – überall stimmten spanische Zuhörer in das Freiheits- und Liebeslied mit ein.

Vor dem Konzert in der gotischen, von deutschen Bomben verschont gebliebenen Marien-Kirche von Gernika besuchte der Chor das dortige Friedensmuseum und traf mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Gernika zusammen, um ihm ein Schreiben von Bad Honnefs Bürgermeister Otto Neuhoff zu übergeben.

Im Friedensmuseum konnten die Bad Honnefer in einer nachgebauten Wohnstube aus den 30er Jahren den Tag des Bombardements nacherleben: Sie lauschten den Erzählungen einer Einwohnerin vom Alltag in Gernika, hörten das Glockengeläut der Kirche und das sich darin mischende, immer lauter werdende Gedröhn der Bomber.

Um so eindrucksvoller dann die Möglichkeit, vor den Kindern und Enkeln der damaligen Bewohner von Gernika in einem Konzert von Frieden und Versöhnung zu singen. „Was für ein emotionales Konzert habt ihr uns geschenkt“, schrieb die Leiterin des Kirchenchores von Gernika, Coro Andra Mari, per Mail an den Chor.

Nicht zuletzt war die Chorfahrt von `n Joy eine Werbung für die Ökumene. Viele der Konzertbesucher im weithin katholischen Spanien zeigten sich verwundert, dass im Chor der evangelischen Gemeinde aus Bad Honnef Protestanten und Katholiken so harmonisch zusammen singen.

Gernika – Wir kommen

Zu seiner ersten Konzert-Tour ins Ausland bricht der Bad Honnefer Gospelchor `n Joy am Mittwoch (3. Juni) auf. Rund 60 Sängerinnen und Sänger des Chores der evangelischen Kirchengemeinde reisen bis Sonntag ins spanische Gernika und nach Bilbao, wo sie zwei Konzerte geben, eines davon zusammen mit einem heimischen Chor.

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Das Reiseziel im Baskenland ist nicht zufällig:  Durch Lukas Vreden, Chormitglied und Lehrer an der Jugenddorf-Christophorusschule (CJD) Königswinter, kommt der Kontakt nach Gernika zustande. Das CJD pflegt eine Partnerschaft mit einer dortigen Schule.

Der Name der Stadt steht aber auch für eine furchtbare Verquickung spanischer und deutscher Geschichte: Im April 1937 wurde Gernika durch die deutsche Legion Condor großflächig zerstört, mehrere Hundert Menschen kamen bei dem Luftangriff ums Leben. „Wir dachten, es wäre ein schönes Zeichen, wenn nun ein deutscher Chor nach Gernika fährt und Lieder abwirft statt Bomben“, so Vreden.

Völkerverständigung durch Musik und Begegnung: Eigens hat der Chor deshalb ein berühmtes baskisches Volkslied in der Landessprache einstudiert. In dem Song „Txoria“, der unter anderem durch die US-amerikanische Sängerin Joan Baez weltweit bekannt wurde, geht es um die Freiheit und die Liebe, die nicht gestutzt werden dürfen wie die Flügel eines Vogels.

Die Bad Honnefer Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Johannes Weiß werden auch das Friedensmuseum und das Parlamentsgebäude der Stadt mit der uralten Eiche besuchen, einem Symbol des ständigen Kampfes der Basken um ihre Unabhängigkeit.  Auch Picassos weltberühmtes Bild „Guernica“ will der Chor besichtigen: Das Original befindet sich zwar in Madrid, doch in der Altstadt von Gernika gibt es ein großes Mosaik des Gemäldes.

Der Chor wird auch mit Vertretern der Stadt Gernika zusammentreffen. Mit im Gepäck hat `n Joy deshalb auch einen Zinnteller der Stadt Bad Honnef und ein Schreiben von Bürgermeister Otto Neuhoff, in dem der begeisterte Musiker den Wunsch bekundet, dass „die Sprache der Musik ein Band der Freundschaft weben“ kann, das „über Grenzen hinweg“ Bestand habe.  „Der Chor setzt ein Zeichen, dass die Kriege des vergangenen Jahrhunderts sich nicht wiederholen dürfen“, so der Bad Honnefer Bürgermeister. Finanziell unterstützt wird die Reise von der Bad Honnefer Sparkassen-Stiftung, die eine Spende von 2.000 Euro gegeben hat.

’n Joy bei Gastauftritt in der Bonner Lutherkirche

„Gospel and more“ bietet am Sonntag, 1. März  der Bad Honnefer Gospelchor „’n Joy” in der Lutherkirche. Die Zuhörer erwartet eine bunte Mischung aus Gospel, Pop, Jazz, Folk und modernen Versionen klassischer Stücke. Das Spektrum reicht von Händels Halleluja in einer Jazz-Version über ein „Vater unser“ auf Kisuaheli bis zum israelischen Ohrwurm „Jerusalem Of Gold“ . Das Motto des diesjährigen Konzerts lehnt sich an Abbas Erfolgstitel „Thank you for the music“ an, den der Chor ebenfalls zur Aufführung bringt. Chorleiter Johannes Weiß hat in den Song Elemente klassischer Musik eingebaut. Das Konzert in Bonn ist für die Sängerinnen und Sänger aus der Bad Honnefer evangelischen Kirchengemeinde zugleich eine Vorbereitung für ihren ersten Auslandsauftritt. Anfang Juni geht es zu einer kleinen Konzertreise ins spanische Baskenland, bei der auch der Versöhnungsgedanke eine Rolle spielt. Wichtigstes Ziel ist das Städtchen Gernika (auch Guernica), das mit Deutschland eine unheilvolle Geschichte verbindet. Während des spanischen Bürgerkriegs 1937 zerstörten deutsche Bomber die Stadt. Picasso bannte den Schrecken in seinem berühmten Gemälde „Guernica“.  Beginn ist am Sonntag, 1. März 2015, um 18.00 Uhr in der Lutherkirche (Reuterstr. 11), Bonner-Südstadt

 

Gesagt, getan: ’n Joy kommt nach Heftrich zurück

Sie kommen, wie versprochen, noch einmal wieder. Im Jahr 2012 war der Gospelchor „’n Joy“ aus Bad Honnef erstmals mit einem Konzert bei der evangelischen Kirchengemeinde in Heftrich zu Gast. Damals ein voller Erfolg: „Nach etlichen Zugaben gingen die Besucher beschwingt und guter Laune nach Hause“, hieß es im Heftricher Gemeindebrief. „Alle waren sich einig: Auf der nächsten Tournee sollte „’n Joy“ wieder einen Halt in Heftrich einplanen.“ Jetzt machen die Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Johannes Weiß ernst: Am Samstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr gibt der Chor aus dem rheinischen Städtchen nahe Bonn in der Heftricher Kirche ein zweites Gastspiel im Taunus. Erneut wartet auf die Zuhörer eine bunte Mischung aus Gospel, Pop, Jazz, Folk und modernen Versionen klassischer Stücke. Das Motto des diesjährigen Konzerts lehnt sich an Abbas Erfolgstitel „Thank you for the music“ an, den der Chor ebenfalls zur Aufführung bringt. Chorleiter Johannes Weiß hat in das Lied Elemente klassischer Musik eingebaut.

Chorgesang in Liste des deutschen Kulturerbes aufgenommen

Der deutschen Amateurchorlandschaft mit ihren rund 60.000 Ensembles und über zwei Millionen Sängerinnen und Sängern wurde eine besondere Ehrung zuteil: Im Rahmen der entsprechenden UNESCO-Konvention wurde die „Chormusik in deutschen Amateurchören“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Bislang hat Deutschland 27 Traditionen und Wissensformen in sein neues bundesweites Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Dazu zählen auch der rheinische Karneval, die deutsche Brotkultur, die Flößerei und die Orgelbautradition.

Bass und Tenor gesucht! – und schon gefunden

´n Joy braucht Verstärkung: wir suchen je eine männliche Bass- und Tenorstimme. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Ende Januar an uns (info@njoy-bad-honnef.de), Mitte Februar werden alle Interessenten zu einer Einzelprobe im kleinen Kreis eingeladen und die Neuaufnahme erfolgt zum 1. März 2015.

’n Joy freut sich auf die Chorfahrt 2015 nach Gernika/Spanien

Für das Jahr 2015 hat sich der Chor eine größere Aktion vorgenommen: ’n Joy will ins baskische Gernika reisen. Bemerkenswert ist diese Reise auch wegen der unseligen Verknüpfung der baskischen Stadt mit der deutschen Geschichte:

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Der Luftangriff der deutschen Kampfflugzeuge auf Gernika am 26. April 1937 hat sich tief in das Gedächtnis der Bevölkerung eingegraben. Der Besuch von ’n Joy soll ein kleines Zeichen der Völkerverständigung sein, den der Chor auch durch einen Besuch des dortigen Friedensmuseums untermauern will. Die Reisekosten werden zum Teil aus der Chorkasse und teilweise privat von allen Chormitgliedern getragen. Die Einnahmen der nächsten Konzerte widmen wir daher der Finanzierung dieser Fahrt.

´n Joy spendet für „Frauen helfen Frauen e.V.“
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Rund 1.800 Euro an Spenden für den Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“ erbrachte ein Benefizkonzert von `n Joy beim Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei. Im Bonner Polizeipräsidium präsentierte der Chor vor vollbesetztem Haus  sein Weihnachtsprogramm unter dem Motto „Thank you for the music“ und weitere Songs aus seinem Repertoire

 Weihnachtskonzert
 1.300 Besucher bei Weihnachtskonzerten von `n Joy

Da ist sich der Chor wohl fast einig: „Das wird unsere neue Hymne“, hieß es am Wochenende nach drei Weihnachtskonzerten des Gospelchores `n Joy. Mit großer Begeisterung und innerer Bewegung hatten die 80 Sängerinnen und Sänger zuvor das von Chorleiter  Johannes Weiß arrangierte Lied „Thank you for the music“ gesungen. Und stimmten es auch nach dem Konzert bei Glühwein und Brezeln im Innenhof des Gemeindezentrums der evangelischen Kirche noch einmal an.

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Ganz typisch für „Mister Music“ Johannes Weiß: Der Chorleiter hatte nicht einfach den Abba-Song für den Gospelchor in Noten gesetzt, sondern gleich  noch Elemente aus Händels Messias  („Halleluja“ und „Rejoyce“) eingefügt. Doch nicht nur mit dem Tribut an Abba und Händel begeisterte der Gospelchor an diesem zweiten Adventswochenende. Insgesamt rund 1.300 Zuhörer erlebten einen bunten Strauß an weihnachtlichen Liedern, Gospel, Pop und Jazz und klatschten und stampften begeistert auf dem Fußboden. Auch Mitsingen war gefragt: Beim weithin bekannten „Go, tell it to the mountain“ oder beim „Amen“, bei dem am Samstag auch Bürgermeister Otto Neuhoff spontan eine Solistenrolle übernahm. Herzlich bedankte sich der Chor bei den Teilnehmern einer Verlosung, die `n Joy im Vorfeld der Weihnachtskonzerte gestartet hatte, um Spenden für die im kommenden Jahr geplante Konzertreise ins spanische Gernika zu sammeln. Die Gewinner erhielten an diesem zweiten Adventswochenende einen VIP-Status: Als „very important persons“ wurden sie vor dem Konzert hinter der Bühne mit Sekt und Tee bewirtet. Um dann anschließend an langen Warteschlagen vorbei auf die besten Plätze in den Kirchenbänken geleitet zu werden. Besonderen Dank stattete der Chor auch der evangelischen Kirchengemeinde und insbesondere Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann ab. „Er gibt uns nahezu alle Freiheiten, in der wunderschönen Erlöserkirche zu singen“, so formulierte es ein Chormitglied. „Wir fühlen uns hier zu Hause.“

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Gernika rückt näher: Um die Konzertreise nach Spanien im kommenden Frühjahr zu finanzieren, haben die Sängerinnen und Sänger am ersten Adventswochenende in der Fußgängerzone leckere Waffeln und Glühwein verkauft.  Gesungen wurde nicht. Aber Spaß hat es allen Beteiligten trotzdem gemacht.

Gospelchor bei Bonner Polizei vorgeladen

Spannend sind die Konzerte von `n Joy immer – anspannend für die rund 80 Sängerinnen und Sänger und entspannend für ihre Zuhörer. Doch am Sonntag (14. Dezember) gehört die knisternde Spannung quasi zum Konzept: Der Bad Honnefer Gospelchor hat eine Vorladung bei der Polizei.

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Der Kultur- und Krimiverein der Bonner Polizei hat `n Joy zum vorweihnachtlichen Benefizkonzert eingeladen. Unter dem Motto „Thank you for the music“  präsentieren die Stimmen aus Bad Honnef Teile ihres diesjährigen Weihnachtsprogramms und weitere Songs aus ihrem Repertoire. Der Erlös der Eintrittskarten ist für den gemeinnützigen Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“ bestimmt. Die Organisation kümmert sich bereits seit 1986 um Frauen und ihre Kinder, die von ihren Partnern oder Vätern körperlich oder seelisch misshandelt, bedroht oder unterdrückt werden. Auch Frauen, die von Stalking betroffen sind, finden Rat und Unterstützung zum Umgang mit der Situation. Eintrittskarten zu diesem Benfizkonzert erhalten Sie in der Buchhandlung „Max & Moritz“ in Bonn-Oberkassel, Adrianstr. 163, Telefon 0228 443680.

Wieder drei Weihnachtskonzerte mit Gospelchor `n Joy

Unter dem Motto „Thank you…“ lädt der Bad Honnefer Gospelchor ´n Joy mit Liveband am zweiten Adventswochenende wieder zu seinem traditionellen Weihnachtskonzerten ein. Geboten wird eine bunte Mischung aus altenglischen und modernen Christmassongs, Gospel, Pop und internationaler Folklore.

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Das Motto der diesjährigen Konzerte lehnt sich an Abbas Erfolgstitel „Thank you for the music“ an, den die rund 80 Sängerinnen und Sänger ebenfalls zur Aufführung bringen. Die Konzerte beginnen am Freitag (5. Dezember) um 19.30 Uhr und am Samstag und Sonntag (6. und 7. Dezember) um 17.00 Uhr. Nach dem Konzert lädt der Chor im Innenhof neben der Kirche wieder zu einem adventlich stimmungsvollen Ausklang mit Glühwein, Brezeln und Brühwürstchen ein. Eine wichtige Neuerung gibt es für die Konzertbesucher: Erstmals vergibt der Chor jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn Eintrittskarten für Sitz- und Stehplätze. Der Eintritt bleibt weiter kostenlos. Hintergrund für die Neuregelung sind neue Sicherheitsbestimmungen. Jeder kann bis zu vier Karten für das jeweilige Konzert erhalten. Personen mit Behindertenausweis (Merkmal G) haben die Möglichkeit, in der Woche vor dem Konzert zwei Karten im Gemeindebüro abzuholen. Eingelassen werden nur Personen mit Karten.

Die beliebtesten Trauerhits: „My way“ auf Platz eins

Der Klassiker „My Way“ des inzwischen seit 16 Jahren toten Frank Sinatra ist der beliebteste Hit bei Beerdigungen. Erstmals lag die unsterbliche Ballade im Jahr 2014 auf dem ersten Platz, wie das Portal bestattungen.de mitteilte. Im vergangenen Jahr lag sie auf Platz sechs..

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Neun Rock- und Popballaden finden sich 2014 unter den Top Ten – und nur ein einziges Kirchenlied. Nämlich Franz Schuberts „Ave Maria“, das – auch wie im Vorjahr –  Rang 5 belegt. Das Thema Tod verschwinde zunehmend aus den Trauerliedern und mache Platz für eine individuelle musikalische Hommage, die Leben und Charakter des Verstorbenen widerspiegelt, so das online-Portal. Der Trend gehe seit Jahren auf Beerdigungen hin zu zeitgenössischer und individueller Musik. Platz zwei eroberte Elton John mit dem 1997 zur Beerdigung von Prinzessin Diana umgetexteten „Candle in the Wind“. Im Vorjahr war er in der Rangliste nicht vertreten. Auf Platz drei kommt in diesem Jahr Whitney Houston mit „I Will Always Love You“, das 2013 zweiter und 2012 erster Sieger war. Gut gefallen hat den befragten Verstorbenen und Hinterbliebenen 2014 auch Bob Dylans „Knockin‘ on Heavens Door“ (Platz 4), der Vorjahressieger „Time to Say Goodbye“ von Sarah Brightman (6), das trotzige „My Heart Will Go On“ (7) von Celine Dion, Newcomer John Legend mit „All of Me“ (8) sowie „Only Time“ (9) der irischen New-Age-Musikerin Enya sowie Adele mit „Someone Like You“ (10).

 Mehr als 14 Millionen Deutsche musikalisch aktiv

Mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland spielen Musikinstrumente oder singen in einem Chor. Wie der Deutsche Musikrat in Berlin mitteilte, spielen rund neun Millionen Erwachsene und Jugendliche ein Instrument; weitere vier Millionen singen in einem Chor oder Vokalensemble. Ein Drittel der Sängerinnen und Sänger spielt zugleich ein Instrument. Außerdem sind den Angaben zufolge rund zwei Millionen Kinder musikalisch aktiv.

 In der Wiederholungsschleife: Heiße Phase vor Konzert läuft

Die Anspannung steigt, die Vorbereitung für die drei Weihnachtskonzerte des Gospelchors `n Joy gehen in die heiße Phase. Am Wochenende (7. und 8. November) trafen sich die mehr als 70 Sängerinnen und Sänger zum Workshop im evangelischen Gemeindehaus: Der Chor feilte mit seinem Leiter Johannes Weiß intensiv an den neuen Stücken, die bei den Konzerten am 5., 6. und 7. Dezember zur Aufführung kommen sollen.

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Manchmal hat auch ein Lokomotivführerstreik etwas Gutes: WDR-Moderator und Gospelchor-Mitglied Thomas Heyer stand wegen des Bahnstreiks in diesen Tagen mehrfach im Stau. Und was gibt es besseres, um die Aggressionen und die Ungeduld zu vertreiben, als zu singen – auch wenn so mancher Stau-Nachbar irritierte Blicke zu seinem Auto herüberschickte? Die Übungs-CD für das Weihnachtskonzert von `n Joy hat der begeisterte Sänger immer dabei. Und so sorgte die Gewerkschaft GdL ungewollt dafür, dass Heyer beim Auswendiglernen des Konzertprogramms schon ein paar Schritte weiter gekommen ist. So wie Thomas Heyer geht es vielen im Chor: Der eine übt im Auto, die andere mit Ipod oder mp3-player bei Spaziergängen am Rhein oder im Siebengebirge. Damit sich die Stücke im Kopf festsetzen, muss man sie schon sehr häufig anhören und mitsingen. Den ein oder anderen Sänger verfolgen die Melodien bis in die Träume. „Ich bin heute nacht wachgeworden, weil ich immer wieder das gleiche Stück gesungen habe“, lautet eine mehrfach gehörte Klage. Auch Partner und Familienmitglieder müssen in diesen Wochen viel Geduld und Leidensfähigkeit beweisen: Nicht nur, dass sich die Sängerinnen und Sänger zu zusätzlichen Stimmproben treffen. Auch auf der heimischen Stereoanlage laufen die Konzertstücke in der Wiederholungsschleife. Und unter so mancher Dusche wird eine Kostprobe des neuen Programms gegeben. Das Probenwochenende hat klar gemacht: Noch ist viel zu tun. Noch sitzen manche Stücke nicht perfekt. Noch muss der Chor an Dynamik und Choreografie arbeiten. Und immer noch fallen Chorleiter Johannes Weiß Änderungen und Verbesserungen ein. Ob diesmal alles klappt? Ob dem Publikum die Auswahl der Stücke gefällt? Jedes Adventskonzert ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Doch `n Joy ist zuversichtlich, dass das Publikum auch diesmal auf seine Kosten kommen wird.  

Weihnachtskonzert 2014

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Erste fünf Gewinner können sich über VIP-Konzertkarten freuen

Um seine Konzertreise nach Gernika im Juni 2015 zu finanzieren, richtet der Gospelchor ’n Joy in diesem Herbst eine Verlosung aus. Fans können Eintrittskarten für die drei Weihnachtskonzerte gewinnen. Die erste Verlosung hat Ende September stattgefunden und fünf Gewinner hervorgebracht.

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Gewonnen haben Christa Hucklenbruch, Antje Linder, Christine Wüsthof, Marita Strack-Mölter und Eberhard Gaupp. Sie können sich jetzt über jeweils zwei VIP-Karten freuen, mit denen sie, ohne Schlange zu stehen, am Kirchenportal abgeholt werden und auf besonderen Plätzen mit bester Sicht und Akustik eines der beliebten Konzerte am zweiten Adventswochenende genießen dürfen. Die Gewinner werden außerdem mit einem Begrüßungsgetränk verwöhnt und haben die Möglichkeit, den Chor im Backstagebereich zu begleiten. Der Verkauf der begehrten Etappenlose geht weiter. Im Oktober und November finden neue Ziehungen statt, so dass weiterhin große Gewinnchancen bestehen. Alle Lose nehmen darüber hinaus im Dezember an der Ziehung des Hauptpreises, einem 30-minütigen Privatkonzert, teil.

’n Joy veranstaltet Flohmarkt rund um die Kirche

Flohmarkt_09-2014Zu einem Flohmarkt mit großem Kuchenbuffet rund um die evangelische Kirche in Bad Honnef lädt der Gospelchor `n Joy ein. Die Stände öffnen am Sonntag (21. September) nach dem Gottesdienst in der Erlöserkirche, der vom Sister-Act-Choir aus Waldbröl mit Gospelmusik musikalisch gestaltet wird.

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Wer zwischen 11.00 und 17.00 Uhr selber seinen Krims & Krams verkaufen und einen Stand aufbauen will, ist herzlich eingeladen. Die Standgebühr beträgt 6 Euro je Meter plus eine Kuchenspende. Anmeldungen nimmt Julia Hohendorf über flohmarkt@njoy-bad-honnef.de entgegen. (Bitte geben Sie Ihren Namen, eine Telefonnummer für Rückfragen und Ihren Platzbedarf an.) Der Erlös des Flohmarkts aus Standgebühr und Kuchenbuffet soll der Konzertreise zugute kommen, die der Bad Honnefer Gospelchor im kommenden Jahr plant: Die Sängerinnen und Sänger von `n Joy wollen im Juni 2015 an Fronleichnam ins baskische Gernika reisen. Zur Finanzierung der Reise veranstaltet `n Joy in den kommenden Monaten mehrere Aktionen. Unterstützer können unter anderem Lose für fünf Euro kaufen. Der Sieger erhält ein individuelles Wunschkonzert des Chores, etwa zur Taufe, Hochzeit oder zum Geburtstag. Auf die Gewinner des zweiten bis fünften Preises warten VIP-Karten für das `n-Joy-Weihnachtskonzert am zweiten Advent.

Größes Gospelfestival beginnt in Kassel

Etwa 6.000 Sängerinnen und Sänger sowie rund 50.000 Besucher werden zum 7. Internationalen Gospelkirchentag von Freitag bis Sonntag (19. bis 21.September)  in Kassel erwartet. Der Gospelkirchentag gilt als das größte Gospelfestival in Deutschland.

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Das Programm sieht unter anderem eine ökumenische Gospelkirchennacht, Auftritte von Chören auf fünf Bühnen in der Kasseler Innenstadt und die Uraufführung des Musicals „Amazing Grace“ vor. Veranstalter des Musikfestivals sind mehrere evangelische Kirchen und christliche Initiativen sowie die Stadt Kassel und das Land Hessen. Der Gospelkirchentag findet alle zwei Jahre statt, zuletzt 2012 in Dortmund. Den ersten Gospelkirchentag gab es 2002 in Essen. Der kommende ist 2016 in Braunschweig geplant.

Mit Gospelpower ins zweite Halbjahr

So mancher hat die neuen Stücke schon am Strand in Spanien, Italien oder Frankreich gehört und eingeübt. Andere Chormitglieder wollen sich das Sommergefühl nicht durch weihnachtliche Klänge verderben. Fest steht, dass der Gospelchor `n Joy mit dem Ende der Ferien seine Vorbereitungen für das traditionelle Weihnachtskonzert am zweiten Advent beginnt.

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Chorleiter Johannes Weiß hat dazu schon Noten und Stimmauszüge einiger geplanter Stücke ins Internet gestellt. Denn neue Stücke werden bei `n Joy nicht nur bei den Donnerstagsproben eingeübt. Jedes Chormitglied kann sich eine Version der neuen Songs in seines Stimme aus dem Internet herunterladen und auf IPod oder MP3-Player überspielen. Nicht wundern also, wenn in den kommenden Monaten Chormitglieder singend im Wald oder beim Spaziergang am Rhein angetroffen werden. Wie das Programm des Weihnachtskonzerts aussehen wird, steht allerdings noch lange nicht fest. Chorleiter Weiß liebt die Improvisation und ist immer für Überraschungen gut. Er ist in der Lage, bis kurz vor Konzertbeginn noch umzustellen und neue Stücke vorzuschlagen. Außerdem hat der Chor nicht nur das Weihnachtskonzert im Blick: Bis Dezember warten noch einige andere Auftritte auf die 80 Sängerinnen und Sänger – unter anderem beim Kapellenfest am 23. August in Selhof, bei der Bad Honnefer Ökumenischen Kirchennacht am 12. September in Sankt Johann Baptist und bei einem Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche in Königswinter im Oktober.

Käßmann: Deutsche sollen mehr singen

Die frühere evangelische Bischöfin Margot Käßmann hat die Deutschen ermuntert, wieder mehr zu singen. In ihrer Kolumne für die „Bild am Sonntag“ schreibt die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland,

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inzwischen könne man bei Jugendlichen schon feststellen, dass ihre Stimmbänder verkümmert seien. Käßmann betonte, es sei wissenschaftlich erwiesen, dass singende Menschen psychisch und physisch gesünder seien. Singen stärke das Immunsystem und müsste deshalb eigentlich „in das Angebot der Krankenkassen aufgenommen“ werden. Die Theologin verwies darauf, dass alte Menschen trotz Demenzerkrankung die Lieder ihrer Jugend nicht vergäßen. Sie frage sich deshalb, an welche Lieder sich die Jugendlichen von heute erinnern, wenn sie einst alt und demenzkrank seien. Wenn sie selber heute ihre Enkeltochter singen höre, dann freue sie sich, dass sie „ein Handgepäck von Liedern mitnehmen kann ins Leben – für die guten wie für die schlechten Zeiten“.

Zauberhafte Stimmung mit ’n Joy beim Dîner en blanc

Zauberhafte Stimmung an einem heiteren Sommerabend: Zum zweiten „Dîner en blanc“ trafen sich am 14. Juni mehr als 1.000 Bad Honnefer, ganz in Weiß gekleidet, zum Picknick im Reitersdorfer Park.

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Zum zweiten Mal mit dabei war auch `n Joy.  Neben dem Salonorchester der Musikschule sorgte der Gospelchor für musikalische Unterhaltung und eine märchenhafte Atmosphäre.  Zum Sommer-Song „Fields of Gold“, den Sting und Eva Cassidy berühmt gemacht haben, wurden überall in den Tischreihen Wunderkerzen entzündet. Beim Song „Happy“ von Pharrell Williams wartete Chorleiter Johannes Weiß mit einem riskanten Purzelbaum auf.

Good bye Wally: Chor verabschiedet Bürgermeisterin

Bad Honnefs Bürgermeisterin Wally Feiden ist ein treuer Fan von ’n Joy und hat viele Konzerte besucht. Bei der Verabschiedung der langjährigen Stadtchefin am 4. Juni im Bad Honnefer Kursaal hat der Gospelchor 

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deshalb ein ungewöhnliches Dankeschön gesagt: Für einen Flash Mob dichteten die Sängerinnen und Sänger Pharrell Williams‘ Gute-Laune-Hit „Happy“ um, um Wally Feiden den Abschied zu versüßen. Aus „Because I’m happy“ wurde „Goodbye Wally“. “Räum den Schreibtisch  auf / das tut ganz bestimmt nicht weh“ riet der Chor der SPD-Politikerin, die „schon genug Haushaltslöcher gesehen“ und genug Prinzen gebützt habe. „Schalt jetzt einfach nen Gang runter und nichts wie raus“.

’n Joy freut sich auf die Chorfahrt 2015 nach Gernika/Spanien

Für das Jahr 2015 hat sich der Chor eine größere Aktion vorgenommen: ’n Joy will ins baskische Gernika reisen. Bemerkenswert ist diese Reise auch wegen der unseligen Verknüpfung der baskischen Stadt mit der deutschen Geschichte:

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Der Luftangriff der deutschen Kampfflugzeuge auf Gernika am 26. April 1937 hat sich tief in das Gedächtnis der Bevölkerung eingegraben. Der Besuch von ’n Joy soll ein kleines Zeichen der Völkerverständigung sein, den der Chor auch durch einen Besuch des dortigen Friedensmuseums untermauern will. Die Reisekosten werden zum Teil aus der Chorkasse und teilweise privat von allen Chormitgliedern getragen. Die Einnahmen der nächsten Konzerte widmen wir daher der Finanzierung dieser Fahrt.